
Im Rahmen des Sportunterrichts erhielten die neunten Klassen besonderen Besuch: Zwei Polizisten führten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ausgewählte Elemente des Sporteignungstests der Bayerischen Polizei durch. Ziel war es, die Anforderungen des Auswahlverfahrens praxisnah zu vermitteln, mögliche Berührungsängste abzubauen und Einblicke in den Polizeiberuf zu geben.

Nach einer gemeinsamen Begrüßung und Aufwärmphase starteten die Klassen in Kleingruppen mit den Teststationen. Auf dem Programm standen Bankdrücken, Pendellauf und Banküberspringen.

Beim Bankdrücken mussten Bewerberinnen im offiziellen Einstellungstest 40 Prozent ihres Körpergewichts bewältigen, Bewerber 60 Prozent. Im Unterricht wurde mit angepasstem Gewicht gearbeitet, sodass die Übung für alle realistisch und gut durchführbar blieb. Beim Pendellauf galt es, eine festgelegte Strecke mehrmals möglichst schnell hin und her zu laufen, während die Zeit gestoppt wurde.

Das Banküberspringen wurde als 30 Sekunden Test durchgeführt, bei dem die ausgeführten Sprünge gezählt wurden.

Die Jugendlichen arbeiteten engagiert mit und kamen dabei spürbar ins Schwitzen.

Einige nutzten die Gelegenheit, um Fragen zur Ausbildung, zu Anforderungen und zum Berufsalltag bei der Polizei zu stellen.

Andere nahmen die Erfahrung als sportliche Standortbestimmung wahr und stellten fest, dass gezieltes Training notwendig ist, um die geforderten Leistungen sicher zu erreichen. Der Besuch bot eine anschauliche und motivierende Ergänzung zum regulären Sportunterricht und vermittelte einen realistischen Eindruck davon, was im Sporteignungstest der Polizei erwartet wird.
Fotos + Text: StRefin Katja Gemeinhardt



