
Mittwoch, 23.9.26
Wir sind nach eineinhalb Stunden Fahrt mit dem Bus in der Jugendherberge Wunsiedel auf dem Katharinenberg in Wunsiedel angekommen. Dort hat uns der Herbergsleiter Maxi eingewiesen. Dann haben wir die schönen Zimmer bezogen und unsere Betten überzogen. Wir haben um 12 Uhr Mittag gegessen. Danach sind wir ins Felsenlabyrinth gewandert. Dort war es sehr cool und spannend.


Anschließend konnten wir entscheiden, ob wir einen Spieleabend oder ein Lagerfeuer machen wollen. Um 21 Uhr mussten wir in die Zimmer. Wir waren noch ein bisschen wach und danach sind wir ins Bett. Es war alles megaspannend und lecker. (Florentine, 6d)




Donnerstag, 24.9.26
Wir sind aufgestanden und gleich ging es los: Wir haben uns fertig gemacht zum Frühstücken, wo wir auch unsere Lunchbox für Mittag vorbereiten mussten. Danach sind wir mit unseren Wanderschuhen in die Stadt Wunsiedel gewandert und haben das Fichtelgebirgsmuseum besucht.

Dort haben wir gesehen, wie man töpfert und wir haben eine Museumsrallye gemacht. (Ella, 6d)



Am Nachmittag waren wir in einem Greifvogelpark. Dort haben wir eine sehr spannende Show angeschaut, bei der sogar Falken (und noch größere Vögel) durch das Publikum geflogen sind.

Zum Abendessen gab es leckere Schnitzel und Wedges. Danach ging es noch zu einer Fledermausexkursion, wo wir den Betreuer Willy kennengelernt haben, der sehr lustig war. Der andere Betreuer hieß Andreas. Was wir blöd fanden, war, dass wir am Abend das Fußballspiel im Fernsehen nicht mehr anschauen durften und dass wir viel gewandert sind. (Henry, Fritz, Luca, Jonas, Elias, Lukas)
Der letzte Tag im Schullandheim

Auf der Heimfahrt waren wir in einem Bergwerk, dem Silbereisenbergwerk. Dort wurde früher nicht Silber, sondern ein silbrig schimmerndes Eisen abgebaut.

Als wir ankamen, haben wir erst einmal einen Helm bekommen. Dann konnte es schon losgehen. Als wir dann die Treppen runter gegangen sind, hat unser Bergwerks-Führer eine Kerze bei der heiligen Barbara angezündet. Das sollte die Bergleute beschützen. Weiter ging es dann zu einem alten Lift, der 40 Meter in die Tiefe führte. Danach sind wir an einem kleinen Teich mit ganz klarem Wasser vorbeigelaufen. Eigentlich war dort immer ein kleiner Wasserfall, der so laut war, dass wir den Bergwerk-Führer nicht mehr hätte hören können. Aber heuer war es so trocken, dass momentan gar kein Wasser fließt. Auf dem Weg nach draußen haben wir sogar noch eine kleine graue Fledermaus an der Decke gesehen. In dem Bergwerk überwintern nämlich viele Fledermäuse, weil es dort nicht so kalt wird. Nachdem wir die Helme zurückgegeben hatten, mussten wir noch eine halbe Stunde auf unseren Bus warten. Nach einer kurzen Brotzeit und eineinhalb Stunden Fahrtzeit sind wir dann aber doch alle an der Realschule wieder angekommen. (von Lissy und Melina, 6a)
Herzlichen Dank an Herrn Blinzler, Frau Kühnel und Herrn Vetter, welche diese entspannte und informative Schulfahrt organisiert und begleitet haben! (Klassen 6a und 6d)
Text: Schülerbeiträge
Fotos: M. Blinzler; I. Kühnel



